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Grußwort Herbst 2020

Sieh, das Gute liegt so nah!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

diese Zeilen unseres deutschen Dichterfürsten sind mir in
diesem Sommer immer wieder durch den Kopf gegangen.
Corona bedingt verliefen die bayerischen Sommerferien in
unserer Großfamilie mit Kindern, Schwiegerkindern und Enkelkindern
einmal ganz anders.
Während im vergangenen Jahr noch ferne Ziele wie Florida,
die Karibik, Elba, die britischen Inseln und die Dominikanische
Republik angesteuert worden sind, verlebten wir alle
in diesem Jahr „Urlaub light“!
Unsere älteste Enkelin, die fast vierzehnjährige Anna, hatte
zu Beginn der Schulferien endlich Zeit, den lang ersehnten
Segelkurs am Chiemsee zu absolvieren. Bei 35 Grad
im Schatten und einer Wassertemperatur von 28 Grad fand
sie allergrößtes Vergnügen an Segel-Lektion 1: „Wir üben
kentern!“
Kentern zu üben dient natürlich vornehmlich dem Zweck,
den Jugendlichen die Angst vor dem „Bayerischen Meer“
zu nehmen und auf spielerische Art mannigfache Seenotrettungsübungen
zu trainieren. Und dennoch, auf die allabendliche
Frage der Großeltern: „Na, Anna, was hat Dir heute
am besten gefallen?“ kam wie aus der Pistole geschossen:
„Wir sind wieder gekentert und es war so schön und lustig!“
Platz 2 auf der Prioritätenliste nahm das Segeln zur Herreninsel
und zur Fraueninsel ein, auf Platz 3 stand das leckere
Mittagessen und Platz 4 belegten die netten jungen
Segellehrer .....
Was mich an den Schilderungen so erfreute, war die off ensichtliche
Tatsache, dass Ferien am See durchaus mit Ferien
in Florida und dem Besuch von bunter und lauter Disney
World inclusive, mithalten können!
Unsere erwachsenen Kinder und ihre Familien fuhren zum
Camping ins Fichtelgebirge, badeten im moorigen Fichtelsee,
zwängten sich durch das Höhlen bestückte Felsenlabyrinth
in Wunsiedel, besuchten den riesigen Freizeitpark
in Ruhpolding und erlebten ihre bayerische Heimat auf eine
ganz neue und sehr intensive Art und Weise.
Und das Schönste dabei war: Sie fanden es alle ganz toll!
Und, sie schmieden schon Urlaubspläne für das kommende
Jahr - und zwar für Urlaub in Deutschland!
Auch wir, meine Frau und ich, haben den Urlaub in den
heimischen Gefi lden sehr genossen! Endlich mal Zeit für
eine ausgiebige Museums- und Kirchentour ins Rheinland,
endlich mal in Ruhe durch den Frankenwald wandern und
in Coburg, Kulmbach, Bamberg und Bayreuth Station machen,
Zeit und Muße, um sagenumwobene Ruinen, imposante
Schlösser und mittelalterliche Burgen zu besichtigen
und sich ins Gedächtnis zu rufen, was wir eigentlich schon
immer wussten: Wir leben in einem wunderschönen Land!
Während Enkelin Anna ihre Segel-Lektion lernte, hatte uns
der Corona-Sommer spielerisch folgende Lektion erteilt:
„Weniger ist mehr!“

Ich hoff e, liebe Kolleginnen und Kollegen, dass auch Sie erholsame
Ferientage verleben konnten und wünsche Ihnen
für die kommenden arbeitsreichen Wochen mitsamt den
Pandemie-Herausforderungen alles Gute!

Bleiben Sie gesund!
Ihr
Christian Potrawa