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Zum Gelde drängt, am Gelde hängt doch alles (Nach Goethe, Faust 1). Nicht am Gelde hängen sollte jedoch die neue Approbationsordnung für Ärztinnen und Ärzte, betont der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Gerald Quitterer: „Wenn Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sich zur Gendermedizin aktuell dahingehend äußert, dass erst seit wenigen Jahren die medizinischen Bedürfnisse von Frauen in klinischen Studien berücksichtigt werden und hier weiterhin erheblicher Forschungsbedarf besteht, ist dem aus ärztlicher Sicht uneingeschränkt zuzustimmen.“ Tatsächlich zeigten sich bei zahlreichen Krankheitsbildern geschlechterspezifische Unterschiede sowohl in der Symptomatik als auch in den therapeutischen Ansätzen.
Bayern hat die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Krankenhäuser, vertragsärztliche Praxen sowie medizinische Versorgungszentren seit dem 1. November Gewaltopfern die vertrauliche Spurensicherung als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anbieten können. Die Kosten soll anonymisiert die GKV übernehmen. „Opfer von sexueller oder körperlicher Gewalt können in Bayern künftig mögliche Spuren vertraulich sichern lassen“, begrüßt Dr. Gerald Quitterer die Gesetzesinitiative der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP), Judith Gerlach.
Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), wurde im Mai d. J. das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ausgehändigt wurde der Orden durch die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, an diesem Freitag, den 10. Oktober 2025, anlässlich der Eröffnung des 84. Bayerischen Ärztinnen- und Ärztetags in Bad Kissingen.
„Die Gesundheitsversorgung in Bayern und Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen: Die demografische Entwicklung, der zunehmende Fachkräftemangel, die angespannte finanzielle Lage der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie globale Bedrohungen machen tiefgreifende Reformen in allen Versorgungsbereichen unabdingbar. Der Erhalt eines freiheitlich geprägten und zugleich solidarischen Gesundheitswesens erfordert ein durchdachtes gesundheitspolitisches Konzept, das nicht nur Ausgaben, sondern auch den Zugang zu den Versorgungsebenen gezielt steuert, Ressourcen effizient nutzt und zugleich die ärztliche Niederlassung sowie die ärztlichen Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern attraktiver gestaltet“.
Die 180 Delegierten des 84. Bayerischen Ärztinnen- und Ärztetages (BÄT) fassen am ersten Tag der Arbeitssitzung in Bad Kissingen zentrale Beschlüsse. Im Fokus stehen die Themen „Stärkung der Krisenresilienz des deutschen Gesundheitswesens“, „Den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels aktiv begegnen“, „Einweg-E-Zigaretten verbieten“, und „Gesetz zur Reform der Notfallversorgung erlassen“.
Die 180 Delegierten des 84. Bayerischen Ärztinnen- und Ärztetages (BÄT) verabschieden am ersten und zweiten Tag ihrer Arbeitssitzung in Bad Kissingen zahlreiche Beschlüsse. Diese betreffen unter anderem die allgemeine Gesundheitspolitik, die Notfallversorgung, die ärztliche Weiterbildung, das Medizinische Assistenzpersonal, den Einsatz von Physician Assistants, die Gesetzliche Krankenversicherung, sowie die Tätigkeit der Bayerischen Landesärztekammer.
Welche Auswirkungen haben Hitzewellen auf die Gesundheit der Menschen in Bayern? Und wie kann der Hitzeschutz in den Landkreisen und Kommunen des Freistaats unter Beteiligung der Ärzteschaft und anderer Akteure im Gesundheitswesen nachhaltig gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) mit den 63 Ärztlichen Kreis- sowie acht Bezirksverbänden in Bayern, die am 9. April 2025 in München stattfand.
Zu Beginn dieses Jahres wurden die Ergebnisse des MB-Monitors 2024, ei-ner seit 2007 regelmäßig durchgeführten Mitgliederbefragung des Marbur-ger Bundes, vorgestellt. Dabei alarmierend und doch kaum überraschend sei die Fortsetzung eines besorgniserregenden Trends: Immer mehr Ärztin-nen und Ärzte dächten darüber nach, ihren Beruf zu verlassen. Bereits der MB-Monitor 2022 hatte eine steigende Unzufriedenheit im ärztlichen Berufs-umfeld dokumentiert und die aktuellen Zahlen verdeutlichen, wie sehr sich diese Entwicklung weiter zuspitzt.
Am 1. April 2024 ist das Cannabisgesetz in Deutschland in Kraft getreten. Mit dem Gesetz verfolge die Bundesregierung die Ziele, den illegalen Cannabis-Markt einzudämmen, die Qualität von Cannabis zu kontrol-lieren, die Weitergabe von verunreinigten Substanzen zu verhindern und da-mit den Gesundheitsschutz zu verbessern. Außerdem sollen Aufklärung und Prävention, sowie der Kinder- und Jugendschutz gestärkt werden.
Leipzig, 27.05.2025 – Klares Signal an die Politik – Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat der neuen Bundesregierung Unterstützung bei der Bewältigung der großen gesundheitspolitischen Zukunftsaufgaben zugesichert. „Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor massiven Herausforderungen, die mutige Reformen in allen Leistungsbereichen des Gesundheitssystems erfordern“, sagte Reinhardt vor rund 1 000 Gästen zur Eröffnung des 129. Deutschen Ärztetages in der Leipziger Nikolaikirche.
Berlin, 23.05.2025 - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Bundesa rztekammer und der PKV-Verband haben im Vorfeld des Deutschen Ä rztetags in Leipzig das Gespra ch gesucht, um die von der DKG gea ußerten Bedenken im Hinblick auf den zum Ä rztetag vorgelegten Entwurf fu r eine neue Gebu hrenordnung fu r Ä rzte (GOÄ ) auszura umen.
Wir können konstatieren, dass sich die Unterhändler ernsthaft mit den Herausforderungen für unser Gesundheitswesen beschäftigt haben. Insgesamt enthält das Papier gute Ansätze, aber auch offene Fragen – und eine eklatante Lücke.